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Normale Version: Humor und Erleuchtung
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Neulich fiel mir auf , dass es zwei große Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden erhabenen Zuständen gibt. Erstens , die immense Schwierigkeit
eine Definition zu finden , die eine befriedigende Antwort hergibt für all jene, die keinen dieser Zustände jemals erfahren haben sollten und
zweitens einen Weg zu beschreiben , der geradewegs dorthin führt . Ich wage zu behaupten , dass der letztere Fall fast schon eine Unmöglichkeit darstellt .
Die Vorstellung , einem Menschen mit dem Humor eines Toasters erklären zu wollen , wie man einen gesegneten Sinn desselben entwickeln kann , reicht
bereits aus um festzustellen , dass hier die Erklärbarkeit an ihre Grenzen stößt . Doch nehmen wir für einen kurzen Moment lang an , da wäre dieser eine
überaus humorlose Mensch , dem eines Tages bewußt wird , dass ihm möglicherweise etwas sehr Wichtiges fehlt in seinem freudlosen Leben . Und
nehmen wir nun weiter an , er würde sich hilfesuchend an einen , nennen wir ihn " Meister des Humors " wenden . Wie würde sich wohl ein solcher Dialog
gestalten ?         Hier ein Versuch     :

Humorloser: Erhabener Meister , viele Jahre in meinem Leben habe ich damit zugebracht ein rechtschaffendes und ehrenwertes Mitglied der Gesellschaft
                 zu sein , und ich kann durchaus behaupten , auch in moralischer Hinsicht , ist mir nichts vorzuwerfen .Doch obschon ich alles erreicht habe ,
                 und es mir auch an nichts mangelt , empfinde ich diese innere Leere , die mit Nichts zu füllen ist . Andererseits sehe ich Menschen , die mit
                 viel weniger gesegnet sind , und trotzdem ein erfülltes Leben zu führen scheinen . Wenn ich sie daraufhin anspreche , bekomme ich zu hören ,
                 dass sie sich niemals den "Sinn für Humor " haben nehmen lassen . Nun , ich bin also hierher gekommen in der Hoffnung , dass ihr mir dazu
                 verhelfen könnt , diesen Sinn zu verstehen und zu erlangen .

Meister  ( lächelnd ) :     Seid gegrüßt , Freudloser ! Ich fürchte , Euer weiter Weg war umsonst , denn Humor lässt sich weder erklären  , noch vermitteln .
                                Es käme dem Versuch gleich , einem kaltherzigen Tyrannen eine Definition von Liebe und eine Lektion in Mitgefühl vermitteln zu wollen .

Humorloser : Aber Meister , wie meint ihr das ? Soll das etwa heißen , dass ich den langen Weg nur gegangen bin , um mit leeren Händen heimzukehren ?

Meister :     Naja , ganz so ist es nicht . Ihr kehrt nach Hause zurück , doch den Sinn für Humor tragt ihr bei euch . Darin liegt eine gewisse Komik !

Humorloser : Wie soll ich das verstehen , Meister ? Sagtet ihr nicht gerade , dass ihr mir in dieser Hinsicht nichts mitgeben könnt ?

Meister :      Wie kann ich Euch etwas mitgeben , dass ihr bereits besitzt ?

Humorloser : Bei allem Respekt , Meister , doch davon wüßte ich wohl etwas . Kann es sein , dass ihr mein Anliegen nicht ganz ernst nehmt ?

Meister (laut lachend) :   Wenn ihr wüßtet , wie komisch ihr seid , dann wäret ihr nicht hier , soviel steht fest. Aber solange ihr die Weisheit darin nicht erkennt ,
                                  könnt ihr auch die Komik dieser Situation nicht verstehen .

Humorloser :  Ihr sagtet , der Sinn für Humor wäre bereits in meinem Besitz ? Wie soll ich das verstehen ?

Meister :      Es bedeutet , dass er ebenso wie jeder andere euerer Sinne bereits in euch vorhanden und somit erfahrbar ist . Sobald ihr dies erkannt habt ,
                  werdet ihr einen Drang verspüren , ihn zu entwickeln . Dies ist , was euch herführte . Die Komik liegt darin , dass ich euch den Sinn für Humor
                  nicht geben kann , da ihr ihn bereits mitgebracht habt  .

Humorloser : Aber , wie kann das sein ? Ich verspüre nichts dergleichen .

Meister :      Das ergeht vielen Menschen so . Es ist ihnen einfach nicht bewusst , dass sie den Schlüssel in sich selbst tragen , weil sie nur im Außen suchen .

 Humorloser :  Doch wie lässt sich das bewerkstelligen ? Könnt ihr mir nicht ein paar gute Übungen empfehlen , um diesen Sinn zu trainieren ?

Meister :       Welcher Art sollen diese Übungen denn sein ? Willst du dich vor einen Spiegel stellen und Grimassen schneiden , damit die Mimik stimmt ?

Humorloser :   Äh , Nein !

Meister :      Dann möchtest du vielleicht stundenlang einem Lachenden lauschen , um dann zu versuchen , dieselben Laute hervorzubringen ? Glaub mir ,
                  es würde einfach nicht echt klingen !

Humorloser : Ja, kann man denn beim Lachen etwas falsch machen ? Etwa zu schnell oder zu langsam lachen , oder in der Tonhöhe falsch liegen ?

Meister (schmunzelnd) :   Nein , eigentlich nicht, doch es würde nicht überzeugend klingen . Das Lachen ist nur ein Ausdruck des Humors und dieser wiederum
                                  ist eine geistige Einstellung . Du wirst dem Wesen des Humors nicht dadurch habhaft werden , indem du versuchst , dich ihm durch
                                  künstliches Nachahmen zu nähern .
Humorloser : 
                   Vielleicht sollte ich ein Studium beginnen ? Da könnte ich alles Wissenswerte über den Humor erfahren .

Meister :     Natürlich könntest du das ! Du würdest Jahre damit verbringen herauszufinden , welche Abstufungen es beim Lachen gibt . Vom Schmunzeln bis
                 zum Kichern , von der Schadenfreude und diversen Scherzen könntest du alles , was je über den Humor herausgefunden wurde , inklusive seiner
                 Ausdrucksformen , analysieren , studieren und katalogisieren . Du könntest eine eigene Wissenschaft daraus machen , doch kämst du damit der
                 eigentlichen Natur des Humors kein Stück näher .  Alleine die Verbissenheit würde dich noch mehr von deinem Ziel entfernen .

Humorloser : Doch welcher Weg ist in der Lage , mich zumindest in die Nähe zu bringen ? Existiert vielleicht eine Methode , sich die Gabe des Humors durch
                  ein spezielles Verhalten zu verdienen ?

Meister :      Du glaubst dir den Humor in Form von verbitterter Anstrengung verdienen zu können ? Als Belohnung sozusagen , für etwas  das du tust oder
                  auch verzichtest ? Wenn du so denkst , dann steckst du in der Klemme  , mein Bester ! Ich muss dir leider sagen , dass Moral nichts mit diesem
                  Problem zu tun hat , obwohl ein humorvoller Mensch durchaus ein tugendhaftes Leben führen kann . Doch ein selbstauferlegtes Opfer bringt dich
                  noch nicht einmal in die Nähe des " Galgenhumors" , der eine Art Reaktion auf eine unangenehme Situation darstellt .

Humorloser :  Was ist mit Witzen ? Viele Leute erzählen sie sich , um sich damit zum Lachen zu bringen .

Meister :       Nun gut , doch wie willst du andere zum Lachen bringen , wenn du deine eigene Pointe nicht verstehst , solange sich dein Sinn für Humor noch
                   nicht entwickelt hat ? Das dürfte eine ziemlich trockene Vorstellung geben . Du könntest 1000 Witze auswendig lernen , ohne der wahren Natur
                   des Humors beizukommen .

Humorloser :  (zutiefst enttäuscht) :  Dann kann es keine Hilfe für mich geben , keinen einzigen Rat ?

Meister  : (mitfühlend )  : Doch , einen gibt es .  Gebt es auf  den Humor zu suchen , damit er euch finden kann ! ! Alles zu seiner Zeit .

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Ja , so könnte man den Dialog noch ewig fortsetzen , doch an dieser Stelle sei es genug .
Nun gab es für den armen Tropf nicht wirklich ein Happy-End , aber das lag ja auch nicht in meiner Absicht . Ich hab ihn ja bloß erfunden und
benutzt , um besser zu verdeutlichen , wie nahe Humor und Erleuchtung beisammen liegen und wie schwierig ,  oder auch einfach es ist , sie zu erklären
oder zu erlangen .
Wer jedoch aus Mitleid mit dem armen Tropf (oder aus anderen Gründen )  ein besseres Ende parat hat , der möge es bitte nicht für sich behalten .
Die Überschrift könnte lauten :  Wie der arme Tropf den Sinn für Humor doch noch entdeckte ! buddha

Liebe Grüße an alle  und einen schönen Feiertag  wünscht euch     Anonymous
Da packe ich meine Erfahrungen doch gerne gleich mit dazu. Ich hoffe, das ist in Ordnung! Und hier sind sie ...  Big Grin

Die Kunst des Albernseins – eine Einladung des Universums
Es ist bald Ostern und diese Zeit erinnert mich immer wieder an eine Begegnung mit Mutter Erde, die ich vor ein paar Jahren mal hatte. Es war ihre Albernheit, die mich dazu brachte, mich auf sie einzulassen. Albernheit ist eine göttliche Eigenschaft und heute fühle ich mich aufgerufen, auch andere Menschen daran zu erinnern, denn mir scheint, dass Spiritualität häufig sehr sehr ernst genommen und unseren geistigen Brüdern und Schwestern nicht auf Augenhöhe, sondern überaus ehrfurchtsvoll begegnet wird. (Gegen Ehrfurcht ist ja prinzipiell nichts einzuwenden. Und spürst du dieselbe Ehrfurcht auch vor dem, was du bist?) Es wird von Liebe gesprochen, von Licht, von Hoffnung, Mut und vielem anderen und all das ist schön und wichtig. Doch über die Albernheit des Universums habe ich noch nichts gelesen oder gehört.
Seit ich angefangen habe, mich bewusst auf der geistig-energetischen Ebene zu bewegen und mit Wesen zu tun habe, die nicht verkörpert sind, habe ich festgestellt, dass so manch eines von ihnen die Kunst des Albernseins pflegt. Auch Wesen, von denen ich nicht glaubte, dass sie albern wären. Und von diesen Erfahrungen möchte ich heute berichten.
Meine erste Begegnung mit Erzengel Michael zum Beispiel war Ende 2001 in Freising. Er half mir aus einer für mich sich sehr bedrohlich anfühlenden Situation heraus. Nachdem die „Gefahr“ gebannt war und ich mich beruhigt hatte, schickte ich ihm eine Wolke aus rosa Licht mit Glitzer als Dankeschön. Ich sah ihn ziemlich weit weg (denn in der Nähe war er einfach zu energetisch, was zu Herzrasen und Schweißausbrüchen führte), wie er sich dieses rosa Licht nahm und wie einen Schal um seinen Hals schlang. Er tanzte dabei sehr ausgelassen und war einfach fröhlich und eben albern. Er zeigte mir die Leichtigkeit. Ein wenig verdutzt war ich damals schon, schließlich war gerade er ja ein Wesen, das vielen Menschen Ehrfurcht einflößend erscheint.
 
Als ich einige Jahre später begann, schamanisch zu reisen, war ein Krokodil mein Krafttier. Es ist ein starkes Schutztier, das ich damals tatsächlich noch brauchte, denn es ging mir noch nicht gut. Dafür gab es noch einiges zu tun. Und trotz all der Widrigkeiten und der Angst, in denen ich damals noch lebte, kam es und war albern. Einmal hatte es ein rotes Miniröckchen an und tanzte so wie seinerzeit Erzengel Michael. Es fand sich ausgesprochen chic. Und ein anderes Mal versuchte es, Handstand zu machen. Nun hat ja so ein Krokodil recht kurze Beine. Dafür ist seine Schnauze umso länger. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ein Handstand mit kurzen Beinen und langer Schnauze einfach nicht funktioniert. Es war albern.
 
Und dann gab es die Begegnung mit Mutter Erde. Mit einer Freundin reiste ich damals zunächst in den Kosmos und sammelte ein paar Geschenke der Sterne für Mutter Erde ein. In den Sternen bin ich zu Hause. Ich war eher selten auf der Erde inkarniert. Dort, im Meer der Sterne, fühlte ich mich wohl und kannte mich aus. Auf der Erde erschien mir vieles fremd und – ehrlich gesagt – irrsinnig.
 
Dann reisten wir zum Mittelpunkt der Erde, wo ich die Höhle von Mutter Erde fand. Es war gemütlich dort und warm. Ein Feuer prasselte in der Ecke und Gaya hatte ein langes, mittelalterlich wirkendes Kleid an. Darüber trug sie einen langen, erdfarbenen Mantel. Ich stellte meinen Korb mit den Geschenken von den Sternen auf einen Tisch. Sie freute sich darüber. Danach öffnete sie, wie Schlemihl aus der Sesamstraße, ihren Mantel und meinte: „Hey duuuuu … schau mal, was ich hier haaaaaab.“ Ich ging näher zu ihr, um sehen zu können, was sie da hatte. Und dann sah ich unter ihrem Mantel zwei lange Hasenohren hervorlugen. Es waren tatsächlich die Ohren vom Osterhasen. Erstaunt und nicht wissend, was das sollte, rief ich aus: „Das ist der Osterhase!“
„Jaaaaaa,“ sagte sie immer noch mit dem Ton vom Schlemihl „den gibt’s nuuuur hiiiier.“
Und sie hatte Recht! Den Osterhasen gibt es nur auf der Erde. Auf anderen Planeten gibt es den nicht. Selbstverständlich könnte die Erde genausogut ohne den Osterhasen auskommen, doch es gibt ihn und sei es noch so absurd und eigentlich überflüssig.
„Du bist ja genauso albern wie ich!“ rief ich erstaunt aus.
„Ja,“ lächlte sie mich warm und einladend an „du kannst also deine beiden Füsse ruhig ganz auf mich setzen und nicht nur deinen linken großen Zeh.“ So lud sie mich ein, endlich Wurzeln auf diesem Planeten zu schlagen. Ich liebe Mutter Erde sehr und lebe inzwischen gerne hier.
 
Für all jene, die nicht wissen, wer Schlemihl ist.
 
Albernsein ist eine Kunst. Sie bedeutet gelebte Leichtigkeit, Spaß, Freiheit, Augenhöhe und Lachen. In meiner Arbeit ist diese Qualität ein wichtiges Element, sowohl in der Einzelarbeit als auch bei Seminaren und Workshops. Spirituelle Arbeit muss nicht immer schwergewichtig sein. Wir machen uns das Leben oft schon schwer genug. Üben wir uns doch mal in der Leichtigkeit des Seins und verlieren die Angst, dass es nicht respektvoll der geistigen Welt gegenüber wäre, wenn wir albern sind. Sie sind unsere Brüder und Schwestern und nicht unsere Herren und Meister. Wir dürfen mit ihnen herumtollen, im Schlamm spielen, auf Bäume klettern und können in der nächsten Sekunde ernsthafte Gespräche mit ihnen führen. Wir dürfen wie die Kinder sein und auch wie die Erwachsenen.
 
[Bild: rabbit-542554_1280-300x200.jpg]
Ich war am überlegen, wo ich
folgendes reinsetze..
Wollte keinen neuen Thread eröffnen
und glaube, hier passt es gut rein.

Habe ich heute gehört, kannte ich noch nicht
passt für mich derzeit gut.
Viel Spass beim hören.

Hagen Rether: Liebe




wolke
nette
hallo Nette ,

ja ich habe es schon gesehen ,
Hagen Rether hab ich auch schon live erlebt
er ist wirklich einmalig sonne

hab einen schönen Abend , bis bald ,
ELA herzmalen

Jaaaaaaa...
Und Hmmm...
Passt dennoch hier rein.
Wurde mir vor ein paar Tagen zugeschickt und das möchte ich mit euch teilen.



nette
angel
Die VERNUNFT, meine werte nette,
wird gemäß einem Wörterbuch aus dem ich grade zitiere, folgendermaßen definiert, nämlich als die...
"geistige Fähigkeit des Menschen, Einsichten zu gewinnen, sich ein Urteil zu bilden, die Zusammenhänge und die Ordnung des Wahrgenommenen zu erkennen und sich in seinem Handeln danach zu richten"...
Nun, diese wünschenswerte Vernunft des Menschen, glänzt meines Erachtens viel weniger durch Abwesenheit, als der Bedarf an aufrichtigen Informationen die vonnöten sind, um sich darauf berufend, überhaupt erst richtig oder "vernünftig" entscheiden zu können.  
Wenn ich aber derzeit den Radio - und Nachrichtensprechern meinen tiefsten Glauben schenke, dann bin ich ja nur DANN "vernünftig", wenn ich die Abstandsregeln einhalte, brav die Maske trage, auf jedwede Freude im Leben verzichte und in Anbetracht meiner Verantwortung den Mitmenschen gegenüber, die staatlichen Anweisungen keinesfalls in Frage stelle und befolge. 
Auch eine Mutter, die auf drängendem Anraten der Kinderärzte ihren Säugling mehrfach impfen lässt, hält ihre Entscheidung durchaus für vernünftig und verantwortungsvoll. 
Vernunft ist also ein zweischneidiges Schwert und erfordert das Vermögen, zwischen zwei gegenteiligen Positionen, eine Wahl zu treffen. Diese müssen natürlich bewusst wahrgenommen werden, aber entscheidend bleibt die Frage, WER mir denn eigentlich weißmachen will, WAS nun (meine Wahl betreffend) tatsächlich "vernünftig" ist. Bislang haben uns die Eltern dies gesagt, später dann Lehrer, Ausbilder, Ärzte, Medien oder Parteien, doch immer blieb es unsere freie Entscheidung, welchem Anraten wir nun folgen würden, oder ob wir "widerspenstig" unseren eigenen Weg gingen und auf jenem die Erfahrungen sammelten die wir brauchten, völlig egal, ob diese für den Moment nun gut oder schlecht waren.
In jungen Jahren pfiffen wir noch auf Konsequenzen, steckten diese einfach weg und ließen uns auch nichts einbleuen, wenn der innere Drang nach dem Gegenteil von "Vernunft" schrie. Und nicht selten stellte sich heraus, daß die vielgepriesene "Vernunft" der Eltern, Lehrern und sonstigen "Besserwissern" nichts anderes war, als verhärtete Konfirmitäten, eingebleute Dogmen, uneingestandene Ängste oder angepasste GesellschaftsNormen. 
Ich unterstelle deshalb auch niemandem Unvernunft... wenn überhaupt, dann unterstelle ich AutoritätsHörigkeit in Zeiten wie diesen und
das ist der eigentlich entscheidende Unterschied, zwischen zivilem Ungehorsam oder dem Beugen einer Staatsgewalt. 
Mit Vernunft hat das nun weniger zu tun, als mit Mut oder dem Wunsch nach Selbstbestimmung, die uns in jungen Jahren noch so zu eigen war, denn nur durch diese vielschichtigen Erfahrungen, entgegen aller Ratschläge, konnten wir und ich zitiere erneut, "neue Einsichten gewinnen, ein Urteil bilden und die Zusammenhänge und Ordnung des Wahrgenommenen erkennen, um unser Handeln danach auszurichten"...
Nun, im Laufe der Jahre wurde uns die Vernunft, wie oben definiert, so ziemlich ausgetrieben und im Gegenzug dafür deutlich gemacht, daß man nur dazu gehört, wenn die gesellschaftlichen Regeln befolgt werden und diese werden, wie wir wissen, NICHT von uns gemacht. Was von uns aber tatsächlich gemacht werden kann, ist diese NORM zu ändern, indem wir uns selbst aus dieser konformen Schale "herausknacken", wieder unbefangen Risiken eingehen, Ängsten gegenübertreten, Mutproben aushalten und es einfach mal wieder drauf ankommen lassen. 
Alles andere erscheint mir doch viel zu "vernünftig" angesichts der AusWahl, die uns noch gelassen wird.  

Herzlichst
Canine

Und ja, werte nette, zumindest ein wenig  "Humor und Erleuchtung" sollte bei allem Ernst wohl keinesfalls fehlen. Der erste ThreadBeitrag brachte mich doch sehr zum Schmunzeln. 
Vielen Dank hierfür.  danke