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Wie Schrift unsere Art zu Denken ändert - Druckversion

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Wie Schrift unsere Art zu Denken ändert - nette - 30.03.2018

Ein liebes Hallo zum Karfreitag

Ich bin beim Herumlesen auf einen interessanten Bericht gestossen...
Mittlerweile findet Kommunikation häufig in Form von gelesenen Worten statt.
Wie geht unser Gehirn damit um?
Mimik, Körperverhalten, Austausch wird in bestimmten Regionen des Gehirns verarbeitet und vom ICH vereinnahmt..
Macht das Verhalten aus, sich selber und anderen gegenüber.
Gibt es einen Unterschied zwischen Analphabeten und Alphabeten?
Wie wird unser Denken beinflußt von Worten...
***


Wie Schrift unsere Art zu denken ändert

Als Menschen vor wenigen tausend Jahren erstmals Schriftzeichen in den Lehm drückten, setzten sie eine Revolution in Gang. Nicht bloß kulturell, sondern auch neuronal.
von Tobias Landwehr

Die Schrift ist schon ein Wunderding. Sie kittete Sozialsysteme, hielt Gesetze fest und machte Wissen unabhängig. Informationen wurden greifbar, haltbar, transportierbar. Doch darüber hinaus beeinflussen die Schrift und das Lesen den menschlichen Verstand. Seit gut 6000 Jahren, jedes Mal aufs Neue.

Denn während Sprache seit Äonen ihre evolutionären Abdrücke in unserem Denken hinterlassen hat, ist die Schrift dafür zu jung: Es gibt kein genetisch festgelegtes Lesezentrum in unserem Gehirn. Areale im Kopf, die nie dafür ausgelegt waren, müssen neu verwendet werden. Wenn aus Symbolen Wörter werden, setzt also ein radikaler, mentaler Umbruch ein – eine Art neuronale Zweckentfremdung.
Dem Neurowissenschaftler Stanislas Dehaene vom Pariser Collège de France gelang es mit seinem Team vor einiger Zeit, solche Veränderungen in einem Hirnareal zu analysieren: in der "visual word form area" (VWFA) und angrenzenden Regionen im linken Schläfenlappen der Hirnrinde. Bei ihren Untersuchungen beobachteten sie, wie sich neuronale Aktivitätsmuster veränderten – und damit auch ein wenig unsere Art zu denken.
Tausche Gesichter gegen Buchstaben
Wie bei einem Verteidiger im Fußball, den der Trainer zum Stürmer umfunktioniert, bedient sich das Gehirn der dort vorhandenen Fähigkeiten und Funktionen, um lesen zu lernen. Auf der linken Hirnseite gibt es nämlich bereits – anders als auf der rechten – viele Zentren für die Sprache. Ideal, um visuelle Kodes mit dem Wortschatz zu verbinden. Zudem scheint der Bereich um die VWFA ursprünglich mit einer anderen Aufgabe betraut gewesen zu sein: der Erkennung von Gesichtern. Die Befähigung, Mimik zu deuten, wird zur Basis für das Entziffern von Symbolen.


Gehen die alten Fähigkeiten durch das Lesenlernen verloren? Sind Lesekundige schlechter als Analphabeten, wenn es darum geht, Lachfalten und hochgezogene Augenbrauen korrekt zu deuten? Ja – und nein, fanden die Forscher heraus. Für ihre Studie testeten sie eine Gruppe brasilianischer Analphabeten im Vergleich zu einer Gruppe lesender Menschen mit ähnlichem soziokulturellem Hintergrund.
Die Ergebnisse aus dem Experiment lassen darauf schließen, dass die Region der VWFA bei Lesekundigen tatsächlich weniger stark auf Gesichter reagiert. Gleichzeitig ist ein Areal im Schläfenlappen der rechten Hirnseite viel aktiver. Lesende schnitten bei der Gesichtserkennung ähnlich gut ab wie Analphabeten – nur lag das nun an einer gänzlich anderen Hirnregion.

Veränderungen im Urhirn...


Weiterlesen hier  :https://www.spektrum.de/news/wie-schrift-unsere-art-zu-denken-aendert/1479833

Herzliche Grüße zum Wochenende
nette
herzmalen