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Die Wahrnehmung - Druckversion

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Die Wahrnehmung - Schlesinger - 24.09.2019

Ich erlebe zunehmend, das Menschen einander kaum noch wahrnehmen, sondern mehr in virtuellen Welten unterwegs sind. Wir sehen es auf der Straße, in öffentlichen Räumen. Es wird mehr auf das Handy gesehen, statt in die Augen des Gegenübers, ihn ganzheitlich wahrzunehmen, ihn zu fühlen, in Beziehung zu sein. Wir sind soziale Wesen und keine seelenlosen Roboter.

Liebe Grüße von Elke


RE: Die Wahrnehmung - Sabine - 24.09.2019

Hallo liebe Elke


Ja liebe Elke das ist mir auch schon aufgefallen.Das Wahrnehmen der Umgebung ist für viele der virituellen Welt gewichen.Dort findet man das was einen selbst bewegt oder auch nicht.Dort sucht man das,was einem vielleicht glücklich macht.Es ist aber auch nicht so einfach,gewisse Schwingungen wahrzunehmen.Junge Leute schauen mehr aufs Handy,ganz besonders ist das im Wartezimmer zu beobachten obwohl es meißt etwas zu lesen gibt.Eine Unterhaltung wird meißtens nicht geführt,man hat das Gefühl,sprich mich blos nicht an ich will mich nicht unterhalten.Die Welt ist nunmal im Wandel,die Welt ist voller Angst was kommt als nächstes und vor allen Dingen,wie geht es weiter und wird es mal besser werden ? Ich erlebe es täglich,ein freundliches Wort haben viele selten gehört und manche machen sich darüber noch lustig,wenn man höflich ist und ihnen helfen will etwas für sie zutun.
Maitreya hatte es bereits gesagt,die Menschheit ist spirituell bankrott.Die Energien werden mit jedem Tag stärker und jeder spürt sie,der eine reagiert so der andere reagiert so darauf und man muss aufpassen,nicht aus der Kurve zu fliegen.Ich habe neulich über Seelen etwas gelesen das zu diesem Thema passen würde,dass einiges erklären und zu neuen Erkenntnissen führen wird,sehr interessant aus den Tempellehren,hier ist der Tempel der Menschheit gemeint.Vielleicht schreibe ich es mal,es ist doch sehr umpfangreich.Ja wir sind zoziale Wesen und alle miteinander verbunden.Wir sind keine seelenlose Roboter,aber das Seelenlicht scheint nicht bei jedem gleich,so ist es nunmal,jeder von uns macht einen Entwicklungsprozess durch,dass ist der Weg.


Sei ganz lieb gegrüßt  16   von mir Sabine


RE: Die Wahrnehmung - Walter - 27.09.2019

Smartphone-Zombies sind überwiegend dort zu finden, wo eine gute Netzabdeckung besteht.
Wozu soll das gut sein, Menschen die einen auf dem Gehweg begegnen in die Augen zu sehen?
Was heißt ganzheitlich wahrzunehmen, ihn zu fühlen, in Beziehung zu sein?
Ist denn für dich jeder ein Mensch, nur weil dieser wie ein Mensch aussieht?


RE: Die Wahrnehmung - Schlesinger - 27.09.2019

Ja, das frage ich mich manchmal auch. Sind es Menschen, die tatsächlich ohne Seele sind und nur nach einem inneren Programm funktionieren, also Wesen einer ganz anderen Art sind.


RE: Die Wahrnehmung - Walter - 27.09.2019

So weit würde ich nicht gehen, das Smartphone-Zombies keine Seele haben.
Sie leben in ihrer eigenen Welt, so lange diese Welt funktioniert ist alles in Ordnung.
Die Krise beginnt erst, sollte ein Netzausfall, mehrere Stunden oder Tage andauern.
Zur Not wird auf Spiele spielen ausgewichen, bis das Netz wieder vorhanden ist.
Für einige Menschen sind Alkohol und Tabak ihre lebenswichtigen Drogen,
für andere ist ein Smartphone zur Droge geworden.
Wesen anderer Arten benötigen so etwas nicht.


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 02.10.2019

Hallo Ihr Lieben,

diese Entwicklung ist natürlich auch mir nicht verborgen geblieben, und ich finde das auch bedauerlich.

Doch auch hier gibt es eine 2. Seite "der Medallie", und wie der Einzelne diese Möglichkeiten nutzt, liegt, wie immer, im Ermessen des Einzelnen.

Meiner Tochter (sie wurde gestern gerade 15) ist auch öfter intensiv mit ihrem Handy beschäftigt. Sie nutzt das Handy aber ganz bewusst für Sachen, die sie ohne Handy nicht so einfach machen könnte.

Z.B. hat sie mit ihren Klassenkameraden eine WhatsApp- Guppe, über die sie sich durchaus rege schriftlich über Hausaufgaben und anstehende Arbeiten unterhalten und auch gezielt nachfragen, wenn jemand den Lernstoff nicht richtig verstanden hat. In dieser Gruppe war lang sogar die Klassenlehrerin, das ist aber inzwischen nicht mehr erlaubt. Fragt mich nicht wieso, da habe ich keine Ahnung.
In den Unterrichtsstunden in denen die Kids einzeln arbeiten, dürfen sie bereits seit der 9. Klasse Musik hören per Handy.

Auch ich schreibe meiner Tochter tagsüber gelegentlich, z.B. um sie zu informieren wenn ich etwas mit ihr unternehemen möcht, das für diesen Tag gar nicht geplant war. Oder gestern konnte sie mich per WhatsApp nach dem Zahlencode ihres neuen Schließfachs in der Schule fragen, weil sie ihn zwar vergessen hatte aber wusste, dass er auf ihrem Schreibtisch liegt.

Per WhatsApp steht meine Tochter auch mit ihren Freundinnen aus Portugal immer noch in gutem Kontakt, und das obwohl wir bereits seit fast 5 Jahren wieder in Deutschland leben. Diese Verbindung wäre ohne Handy sicherlich über eine so lange Zeit so gut geblieben.

So hat sie auch sehr schönen Kontakt mit einer Freundin, die vor gut 3 Jahren nach Berlin gezogen ist. Sie haben sich in den 3 Jahren auch bereits mehrfach besucht, Berlin ist ja nicht ganz so weit weg wie Portugal.

Außerdem sind meine Tochter und ihre Freundinnen ausgesprochene Anime-Fans. Sie nutzen wiederum WhatsApp um ihre geliebten RPG'S zu machen. Das ist eine bestimmte Art von schriftlichen Rollenspielen, denen jeweils ein bestimmter Anime zugrunde liegt.
Dabei schreiben sie sich auch manchmal wenn sie direkt nebeneinander sitzen und eigentlich direkt miteinander reden könnten (was sie ja auch tun). Teilweise besprechen sie sogar was sie sich schreiben sollen, denn für die RPG'S ist es eben wichtig, dass der gesamte Verlauf schriftlich dokumentiert ist.

Sehr viele junge Leute gehen mit dem Handy auch ins Internet um sich direkt und sofort Informationen zu besorgen die sie gerade brauchen.
Ich selbst mache dies nach wie vor am liebsten am PC, war aber auch schon unterwegs darauf angewiesen z.B. eine Wegbeschreibung zu finden.

Für all diese Dinge kann das Handy eben auch genutzt werden. Und wie immer, sehen wir mal wieder von "Außen" nicht,  was der Einzelne gerade damit tut.


Liebe Grüße
Saphirinha


RE: Die Wahrnehmung - Walter - 03.10.2019

Abgesehen von den aktiven Smartphone-Zombies über die hier
berichtet wird,
https://www.invidio.us/watch?v=4E7RNAaiW_E

https://www.invidio.us/watch?v=Q2AG552W6jo

https://www.invidio.us/watch?v=XyP0PmChkI0

sehe ich oft, passive Smartphone-Zombies, die beim Gehen das
Mobiltelefon in der Hand halten.
Diese erwarten vermutlich eine wichtige Mitteilung, die sofort gelesen
und beantwortet werden muss.

@ Saphirinha

Aus Gründen die mir unbekannt sind, habe ich eine Abneigung in Bezug
auf Datenkraken, wozu auch WhatsApp gehört.
Lehrer dürfen in einigen Bundesländern aus Datenschutzsicht, beruflich nicht
diesen Datenkraken nutzen.
https://mobilsicher.de/aktuelles/whatsapp-an-schulen-rechtswidrig

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/whatsapp-gehoert-nicht-an-schulen/

Für Minderjährige ist die Nutzung des Datenkraken nicht ungefährlich, dieses
betrifft natürlich das gesamte Netz.
https://mobilsicher.de/aktuelles/whatsapp-erst-ab-16-jahren

Da fällt mir die perfekte Planung für dich und deine Tochter ein.

Die Oma meiner Frau wohnte in Ampleben, etwa 20 Minuten vorher, rief meine Frau über das Mobiltelefon bei ihr an das wir gleich da sind.
Gelegentlich musste der Anruf um einige Minuten verschoben werden, kein Netz vorhanden.
Schöne Waldgegend, dort macht Auto fahren Spaß.
Plane mit deiner Tochter ein Wochenende wo es kein Internet gibt und Mobilfunk nur eingeschränkt möglich, besser nicht vorhanden ist.
So ein Ort ist natürlich nicht leicht zu finden.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Übersteht deine Tochter ohne Entzugserscheinungen, so ein Wochenende?


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 03.10.2019

Lieber Walter,

ich weiss nicht welches Bild Du von mir oder meiner Tochter hast, aber ich kann Dir versichern, dass diese Bild eher etwas über Dich (und Deine Vorstellungen) aussagt als über uns, zumal Du weder sie noch mich kennst.


Sie übersteht sehr gut Zeiten ohne Handy, die es natürlich auch bei ihr gibt.

Ich kann Dir versichern, dass meine Tochter ein gesunder Teenager ist, der durchaus auch Hobbys hat die ohne Handy realisierbar sind.

Sie liebt Animes und war z.B. im August mit ihren Freundinnen 2 Tage auf der Animagic (eine der größten Anime-Messen in Deutschland) in Mannheim. Dafür hat sie sich das Geld zusammengespart indem sie samstags den Babysitter macht.

Sie hat echtes Talent zum Zeichnen, was sie ca. seit ihrem 5.Lebensjahr auch täglich tut.
Sie liest sehr gerne Bücher und schneidert gelegentlich Kleider für eine ihrer Puppen. Sie hat sich gerade ein größeres Keyboard gekauft, weil ihr altes zu klein geworden ist. Sie und und ihre Freundinnen singen gerne zusammen.
Außerdem macht sie fast täglich eine halbe Stunde Sport. Darüber hinaus spielen wir gerne Karten- oder Brettspiele. Fernseh schauen wir dagegen überhaupt nicht.

Meine Tochter besucht die 10. Klasse einer Gesamtschule und bereitet sich gerade auf die Prüfungen für die mittlere Reife vor. Im Anschluss daran wird sie auf ein Gymnasium wechseln. Sie möchte ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt unter 1,5 machen, weil sie Psychologie studieren will und es für Psychologie einen Numerus Clausus gibt.

Ich glaube kaum, dass einer all das vermuten würde, wenn er meine Tochter mit dem Handy in der Bahn sieht. Genausowenig siehst Du was all "die vielen Zombies" machen wenn Du nicht dabei bist.



Wir lebten 6 Jahre lang auf dem Land in einem Dorf mit 80 Einwohnern mitten in der Pampas, und das hat uns beiden sehr gut gefallen.

Auf Datenkraken und Bespitzelung stehe ich auch nicht. Facebook, Insta und wie die alle heißen gibt es bei uns nicht. WhatsApp darf meine Tochter nutzen um ihre Kontakt zu pflegen, und weil heutzutage Kinder "ohne" einen schweren Stand unter Ihresgleichen haben. Die jungen Leute heutzutage hören auch oft Musik übers Handy, vielleicht haben sie es auch deshalb immer in der Hand. Wir hatten früher eben einen Walkman.

Meine Mutter verstand vor 20 Jahren auch nicht wozu ich einen Computer brauchte. Aber die heutigen Kinder und Jugendlichen wachsen mit anderen Technologien auf als wir damals. Selbst im Unterricht wird heutzutage ganz selbstverständlich Internet genutzt, und die Kids brauchen es sogar teilweise für die Hausaufgaben. Meine Tochter hatte in Portugal bereits in der 2. oder 3. Klasse Informatikunterricht, und jedes Kind bekommt in dieser Klasse ein Laptop in Portugal.

Anfang der 90-er fand ich Leute mit Handy noch zum Kotzen. Inzwischen habe ich natürlich auch längst eines.

Nur weil eine Technologie missbraucht werden kann bedeutet das noch lange nicht, dass jeder der sie nutzt ein Zombie ist. Ich versichere Dir, dass meine Tochter die Gefahren des Internets kennt und damit umzugehen vermag.

Es ist mir eine Herzensfreude zu sehen was für eine tolle Generation von Menschen da gerade heranwächst. Sie sind verantwortungsbewusst, weltoffen, und sie sind in der Lage sich Informationen selbst zu verschaffen zu Themen die sie interessiert. Sie machen sich andere, neue Gedanken und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie unsere Zukunft bestimmen und in Händen halten werden.

Wenn Du in jedem Teenager mit Handy einen Zomie vermutest, sagt das meiner Meinung nach eher etwas über Dich und Deine Vorurteile aus als über die heutige Jugend.
Ich sehe in jedem Menschen zuerst einmal das Gute. Zumindest so lange, bis er mich eines Besseren belehrt.

Sicherlich gibt es Jugendliche die handy- und spielsüchtig sind, aber das sind vermutlich eher die, die von zu Hause nichts anderes kennen als an der Glotze zu hängen, und die keine Förderung und Führung erhalten.

Von einer weisen Seele würde ich erwarten, dass sie nicht alle Menschen über einen Kamm schert und nicht überall zuerst das schlimmste vermutet.
Sorry,

Liebe Grüße
Saphirinha


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 03.10.2019

Im letzten Jahr waren wir 4 Wochen an der Ostsee. Wlan stand praktisch nicht zur Verfügung, nur über das hausinterne Netz konnte man das internet nutzen. Das konnte man stundenweise mieten.

In diesen 4 Wochen fragte mich meine Tochter genau 2 mal ob sie sich eine Stunde Internet-Nutzung kaufen darf.


LG Saphirinha


RE: Die Wahrnehmung - Walter - 04.10.2019

Richtig ist ich kenne euch persönlich nicht.
Aus diesem Grund kann ich mir nur ein Bild machen, was in deinen Beiträgen zu lesen ist.
Warum vermittelst du dann dieses Bild?
Das du eine 15jährige rund um die Uhr bei ihren Mobilfunkaktivitäten zu sehen kannst, möchte ich bezweifeln.
Was ist an öfter intensiv nicht zu verstehen?
(02.10.2019, 12:37)Saphirinha schrieb: Meiner Tochter (sie wurde gestern gerade 15) ist auch öfter intensiv mit ihrem Handy beschäftigt. Sie nutzt das Handy aber ganz bewusst für Sachen, die sie ohne Handy nicht so einfach machen könnte.

Zitat:Auf Datenkraken und Bespitzelung stehe ich auch nicht.
Deinen Text entnehme ich, das WhatsApp genutzt wird.
Das ist ein Datenkrake.
Wenn ich etwas ablehne, dann schaue ich nach Alternativen.

Zitat:Die jungen Leute heutzutage hören auch oft Musik übers Handy, vielleicht haben sie es auch deshalb immer in der Hand.
Diese Möglichkeit besteht natürlich.
Um Musik mit dem Smartphone zu hören, wird Kopfhörer/Headset benötigt.
Selbst kabellose Kopf/Ohrhörer sind nicht so klein am/im Ohr versteckt, das sie nicht gesehen werden (außer sie werden durch Mütze und Haare verdeckt) könnten.


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 05.10.2019

Lieber Walter,

alles gut, nix kaput gegangen.

Ich schreibe meine Beiträge gerne in der Du-Form, obwohl ich dabei nicht immer unbedingt denjenigen meine, den ich gerade anspreche. Das habe ich bereits in anderen Beiträgen getan und werde es auch weiterhin tun. Dadurch ist es für mich leichter "die Sache" zu formulieren und es macht den Beitrag persönlicher. Das habe ich an anderer Stelle bereits erwähnt, werde es aber in Zukunft öfter tun, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Es liegt mir fern Dich oder Andere zu beurteilen oder zu verurteilen aufgrund einer einzigen gemachten Aussage, die sich zudem nur auf ein bestimmtes Thema bezieht.


Je mehr Foris jedoch einem "pessimistischen" Beitrag (unreflektiert?) zustimmen, desto mehr unsichere Menschen, die zuvor vielleicht auch das Positive gesehen haben, werden verunsichert. Sie kommen ins Zweifeln, denken, die positive Ansätze die sie zuvor gesehen haben wären ein Irrtum ihrerseits gewesen, und beurteilen "die Sache" von jetzt an auch pessimistisch. (Damit meine ich hauptsächlich auch die veilen Gastleser, die sich offensichtlich noch nicht trauen sich zu Wort zu melden und mitzudiskutieren.) Denn die vielen ach so fortgeschrittenen Foris müssen ja schließlich wissen wovon sie reden.

Wir sollten niemals unterschätzen welche Außenwirkung wir haben.



Ich habe mich bereits als Kind oft in die Nesseln gesetzt, weil ich immer die "Schwachen" verteidigt habe und die, die gerade nicht dabei waren um sich selbst zu verteidigen wenn über sie gesprochen oder "geurteilt" wurde.
Gerade in einem spirituellen Forum sollten wir uns gegenseitig helfen den eigenen Blickwinkel zu erweitern und nicht nur unreflektiert die Sichtweisen Anderer bestätigen. Das ist ja gerade der Zweck dieses Forums, zumindest aus meiner Sicht. Und besonders wichtig finde ich das, wenn bei einem Thema nur eine "pessimistische" Ansicht dargestellt wird. Denn dadurch werden die positiven Aspekte, die zweifelsohne AUCH überall vorhanden sind, nicht gesehen und nicht berücksichtigt. Außerdem regt das Einbringen einer anderen Meinung den Denkprozess an, was ich immer und überall sehr bergüße.

Also weiter im Text winki 

Zitat:
"Warum vermittelst du dann dieses Bild?"
Ich habe in keiner Weise ein (Gesamt)bild vermittelt. Das war auch gar nicht meine Absicht. Ich wollte lediglich Aspekte der Handynutzung aufführen die es zweilesfrei auch gibt, die aber in den vorherigen Beiträgen überhaupt nicht erwähnt wurden. Das tat ich anhand des Beispiels meiner Tochter. Dabei hast Du den von mir aufgezeigten Teilaspekt als ein vollständiges Bild interpretiert, und dabei das Verhalten meiner Tochter (und das vieler jungen Handynutzer) auf einen Deiner Meinung nach schädlichen oder verwerflichen Aspekt reduziert. Was ich Dir jedoch nicht übelnehme, sind wir doch alle (noch  winki  )  Menschen. Außerdem sagt wie gesagt das von DIR gezeichnete Bild nur aus, wie DU Die Sache siehst und beurteilst, nicht wie sie tatsächlich ist.

Zitat von mir:
"Meiner Tochter (sie wurde gestern gerade 15) ist auch öfter intensiv mit ihrem Handy beschäftigt. Sie nutzt das Handy aber ganz bewusst für Sachen, die sie ohne Handy nicht so einfach machen könnte."

Das jetzt Fettgedruckte war dabei das Wesentliche.

"Intensiv das Handy zu nutzen" nenne ich es, wenn jemand sich gerade ausschließlich mit dem Handy beschäftigt und nicht noch tausend andere Sachen nebenher macht. Und genau das ist es, was ich versuche meiner Tochter beizubringen. Wenn sie mit einer Freundin schreibt, dann soll sie mit ihrer Freundin schreiben und nicht noch nebenher youtube schauen und sich die Nägel lackieren. Und, Gott sei Dank, versteht sie mittlerweile was ich damit meine.

Sicher ist WhatsApp eine Datenkrake. Das ist mir vollkommen bewusst. Es nützt uns aber nichts wenn ich Alternativen dazu suche, weil meine Tochter ja mit ihren Freunden kommunizieren möchte, und die haben nunmal alle WhatsApp. Und mein Ehrgeiz reicht diesbezüglich ganz sicher nicht dazu aus, um alle "Kontakte" meiner Tochter zu einer "krakenfreien" Alternative zu bekehren. Also gehe ich den Kompromiss "WhatsApp" meiner Tochter zuliebe ein. Und das ist auch ziemlich genau der einzige Kompromiss den ich in Bezug auf Handy und Internet eingehe.

Das alles kannst Du (und die anderen Leser) natürlich aufgrund meines ersten Beitrags zu dem Thema nicht ahnen. Genau darum finde ich solche "Unterhaltungen" wichtig um aufzuzeigen, dass ein oberflächlicher erster Blick und die eigenen Interpretationen dazu, nicht unbedingt das größer Ganze erfassen. Deshalb ich fände es schön, wenn "wir alle" ALLEM UND JEDEM grundsätzlich zunächst auch positive Aspekte zugestehen könnten, auch wenn man sie selbst vielleicht gerade (noch) nicht sehen kann. Sollten sich, auch bei genaueren Betrachtung eines "Zielobjektes", keine positiven Aspekte finden lassen, können wir es ja dann gemeisam verurteilen.
Oder eben andere Möglichkeiten finden damit umzugehen :rofl: .

Vielleicht stellen ja Foris genau deshalb pessimistische Beiträge hier ein, um auch die positiven Ansichten beleuchtet zu bekommen die sie bisher selbst noch nicht erkannten.

Es ist tatsächlich nichts wie es (auf den ersten Blick) scheint.

Wir können aber nahezu ALLES dazu hernehmen um unsere eigene Sichtweise zu verändern und unseren Blickwinkel zu erweitern.
Das ist es doch, was das Leben spannend und interessant macht.

Zitat von Dir:
"Das du eine 15jährige rund um die Uhr bei ihren Mobilfunkaktivitäten zu sehen kannst, möchte ich bezweifeln."

Das brauche ich gar nicht. Ich sehe nämlich täglich auch all die Aktivitäten die sie ohne Handy unternimmt. Und das genügt mir.




Liebe Grüße
Saphirinha


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 05.10.2019

Lieber Walter,

ich möchte Dir noch ein kleine Geschichte erzählen, die mit dem eigentlichen Thema nicht unbedingt etwas zu tun hat. Ich empfinde sie aber als sehr "bezeichnend", und ich habe dabei wieder einmal etwas dazugelernt.

Im letzten Schuljahr musste meine Tochter in "Ethik" eine Präsentation halten, Thema nach freier Wahl. Sie hatte sich das Thema "Leben nach dem Tod" ausgesucht.

Natürlich habe ich ihr, als Reinkarnationtherapeutin, meine Sicht der Dinge dargelegt. Daraufhin sagte sie zu mir: Mama, sei bitte nicht böse wenn ich Deine Informationen nicht in meiner Präsentation verwende. Ich möchte aber selbst recherieren und mir mein eigenes Bild machen. Ich möchte nämlich MEINE Ansicht präsentieren, nicht Deine. Außerdem hat "Leben nach dem Tod" nicht zwangsläufig mit  Reinkarnation zu tun, und Reinkarnation interessiert mich momentan auch nicht.

Da musste ich lachen, zeigte es mir doch, dass sie auf einem guten Weg ist.

Liebe Grüße
Saphirinha


RE: Die Wahrnehmung - Schlesinger - 05.10.2019

Ich habe kein Handy, sondern nur ein Laptop, kann also persönlich wenig  über WhatAps usw. sagen. Weiß aber, das es vermehrt ein Problem ist, dass Mütter mit Kindern im Kinderwagen sich mehr mit dem Handy beschäftigen als mit den Kindern. Im Kindergarten wurde es bereits zu einem Thema gemacht. Ob in der Bahn oder in Wartezimmern wird sich mit dem Handy beschäftigt oder laut damit telefoniert. Es hat also Vor- und Nachteile denke ich. Schön finde ich, wenn Menschen noch Blickkontakt zum Gegenüber haben und erkennen können, welche Gefühle gespiegelt werden.

LG Elke


RE: Die Wahrnehmung - Walter - 05.10.2019

@ Saphirinha

Ich steh wieder neben der Spur und versteh nur Bahnhof.
Was meinst du mit "nix kaput“ gegangen?

Das mit den "vielen“ Gastlesern ist relativ zu sehen.
Was ist viel?
Um konkrete Zahlen für dieses Forum zu erhalten, sind Admin Rechte erforderlich.
Diese haben wir nicht.

Ich denke über Beiträge nicht nach, ob von mir oder anderen, ob diese als positiv oder negativ empfunden werden könnten.
Noch nie habe ich mich über die Außenwirkung meiner Beiträge Gedanken gemacht, ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend, deshalb versuche ich das nicht.
In dem Fall bleibe ich meiner Linie treu, die besagt:
Was geht mich fremdes Elend an.

In Foren haben Mitglieder nun einmal unterschiedliche Meinungen und Empfindungen.
Für den einen erscheint eine Meinung pessimistisch, für einen anderen nicht.
Wir könnten uns ja darauf einigen, ich bin für das  pessimistische/negative zuständig und versuche dementsprechend zu schreiben.
Das macht mir Spaß.
Die positiven Ansichten überlasse ich dir und den anderen.

Also weiter im Text.
Ich vermittle ein weiteres Bild (nicht von dir oder deiner Tochter) was mit einem Mobiltelefon gemacht werden könnte.
Im Weltnetz spazieren gehen, mit anderen kommunizieren, es als Navi und Musikanlage benutzen, im Ausnahmefall dieses als Wegwerfhandy verwenden
um es als Wurfgeschoss gegen böse Geister einzusetzen, ist als positiv zu bewerten.
Nun kommt das vermeintlich negative.
Es kann damit fotografiert werden und wo landet ein nicht unerheblicher Teil der Fotos, vermutlich ungeschützt im Netz.
Kinderfotos im Netz

Etwas neues für mich unbekanntes, entnehme ich deinen Text (Reinkarnationtherapeutin).
Was ist das denn, habe ich noch nie gehört oder gelesen.
Suchmaschine mit Reinkarnationstherapie gefüttert, brachte Aufklärung, hört sich interessant an.


RE: Die Wahrnehmung - Saphirinha - 07.10.2019

Lieber Walter,

Zitat:
Was meinst du mit "nix kaput“ gegangen?

"nix kaput gegangen" bedeutet, es wurde nichts beschädigt und niemand wurde verletzt.

Zitat: 
Das mit den "vielen“ Gastlesern ist relativ zu sehen. Was ist viel? Um konkrete Zahlen für dieses Forum zu erhalten, sind Admin Rechte erforderlich. Diese haben wir nicht.

Unterhalb der Übersicht hier im Forum ist vermerkt, wieviele Leser in den letzten 24 Stunden aktiv waren. Da sich die Zahl in der Regel zwischen ca. 600 - über 900 bewegt, die Zahl der angemeldeten Mitglieder jedoch meist unter 10 ist, wie gesagt in 24 Stunden, würde ich das schon als "viele Gastleser" bezeichnen.

Zitat:
Noch nie habe ich mich über die Außenwirkung meiner Beiträge Gedanken gemacht, ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend, deshalb versuche ich das nicht.

Ich denke über die Auswirkungen meiner Beiträge sehr wohl nach, und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Bereits 2007 oder 2008 habe ich fast täglich im alten "UNE-Forum gelesen, bevor ich mich 2009 dann endlich angemeldet habe. (Das UNE wurde dann irgendwann gehäckt, deshalb wurde dieses Forum hier ins Leben gerufen, und viele der alten Foris kamen anfangs auch mit hierher. Dies soweit ich mich erinnern kann.) Damals habe ich die zum Teil sehr hochwertigen Beiträge der anderen Foris geliebt, und sie immer wieder als Ausgangsbasis für meine eigenen Überlegungen und Denkprozesse hergenommen. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits selbst seit über 25 Jahren auf dem eigenen Weg der spirituellen Suche und der persönlichen Weiterentwicklung, also bereits ein "alter Hase".
Bei den Unterhaltungen wurde aber auch immer wieder sehr deutlich, dass sich sehr viele "Anfänger" im Forum befanden. Denen fehlte schlichtweg die Erfahrung zu erkennen oder zu unterscheiden, welche Beiträge  hilfreich und dienlich sind, was sie also selbst anhebt, und welche Beiträge "ungesunde Kost" sind, was sie also schwächt und ihre Energien senkt. Informationen der letzten Kategorie werden aber in allen Medien derart stark verbreitet und immer wieder in die Gehirne der Masse eingeimpft, dass wir das (aus meiner Sicht) in einem spirituellen Forum nicht auch noch einmal brauchen. Es sei denn, jemand stellt so einen Beitrag ein, weil er sich darüber hinausgehende Informationen UND NEUE PERSPEKTIVEN erhoffen.
Und gerade in einem spirituellen Forum landen die Menschen, die Informationen abseits von Mainstream und "Alltags-Gedanken" suchen.


Zitat:
In Foren haben Mitglieder nun einmal unterschiedliche Meinungen und Empfindungen. Für den einen erscheint eine Meinung pessimistisch, für einen anderen nicht.

Genau. Und dadurch, dass wir uns darüber unterhalten wird dem Einen oder Anderen erst bewusst, welche "negativ bewerteten" Gedanken er immer wieder denkt, und sich damit fortwährend seine Realität erschafft.
(Darüber "wie Gedanken wirken" werde ich nachher einen eigenen Beitrag schreiben.)

Zitat:
Es kann damit fotografiert werden und wo landet ein nicht unerheblicher Teil der Fotos, vermutlich ungeschützt im Netz. Kinderfotos im Netz 

Natürlich, alles kann mißbraucht werden, Essen, Alkohol, Medikamente, spirituelle Foren, Politik, Marktwirtschaft, Fernsehen ..., und eben auch Handys und Computer.
Sollen wir deshalb alles verbieten was missbraucht werden kann? Nein, viel sinnvoller ist es, einen gesunden Umgang damit zu erlernen, und ihn ganz besonders an unsere Kinder weiter zu geben.
Wenn ich meiner 15-jährigen Tochter WhatsApp verbieten würde, würde sie es bei jeder Gelegenheit bei Freuninnen heimlich nutzen, genau so wie wir früher alles heimlich gemacht haben was uns verboten war. Darin liegt aus meiner Sicht aber eine weitaus größere Gefahr. Denn dann FEHLT genau die Erfahrung und das Wissen ÜBER diese GEFAHREN. Wenn meine Tochter in 3 Jahren volljährig wird möchte ich sie so gut wie möglich darauf vorbereitet haben, verantwortungsbewusst ins eigene Leben zu gehen. Und die Erfahrung verleiht nunmal nur dem ihre Schwingen, der sie selbst errungen hat.

Zitat:
Etwas neues für mich unbekanntes, entnehme ich deinen Text (Reinkarnationtherapeutin). Was ist das denn, habe ich noch nie gehört oder gelesen.

Ja, ist durchaus sehr interessant. Und es gewährt wunderbar Einblicke in viele viele Leben, eigene und fremde, was das Gesamtbild der eigenen Erfahrungen und der eigenen Sinnsuche erheblich erweitert und abrundet.

Soviel für heute,

liebe Grüße
Saphirinha