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ANGST.... - Druckversion

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Seiten: 1 2


ANGST.... - Canine - 02.11.2020

ANGST...
...scheint ja in den allermeisten Entscheidungen, die momentan getroffen werden, das führende Element zu sein, so jedenfalls mein persönlicher Eindruck, der sich in täglichen Gesprächen zunehmends verschärft. 
Denken wir also kurz über das Wesen der Angst nach, zum Beispiel was sie uns mitteilen möchte und welcher Nutzen daraus gezogen werden kann, wenn Botschaft und Schlußfolgerung einmal richtig verstanden wurden. 
Zunächst möchte ich voranstellen, daß mir erst kürzlich jemand anvertraute, er hätte mittlerweile MEHR Angst vor dem Leben als vor dem Tod und das gab mir in der Tat doch einigermaßen zu denken. 
Logischerweise spaltet es die Gruppe jener angstvollen Menschen, entweder in die eine mit der TodesAngst, was zu einem übereifrigen und irrationalen SelbstSchutzVerhalten führt, während es den anderen vor dem Leben oder auch der Zukunft graut und sie nur deshalb in einer Art von AngstStarre festhängen. Beide Seiten verbindet zwar nun die Angst und dennoch mangelt es am grundlegenden Verständnis für den jeweils anderen AngstPartner, wenn man das so nennen kann.
Doch beiden Seiten sei vorab gesagt, daß Angst "nur" ein Gefühl wie jedes andere ist...man kann weder daran sterben, noch besonders gut damit leben, solange nicht begriffen wird, was ihr eigentliches Begehr ist.
Oft wird gesagt, daß Angst und Liebe die einzigen Emotionen sind, auf denen unsere Entscheidungen gründen und dem stimme ich auch unumwunden zu, ein Irrtum liegt aber darin zu glauben, daß die Angst nun automatisch auch das Gegenteil von Liebe ist, denn sie ist alles andere als das.  
Die Angst von Eltern um das Wohl ihres Kindes dient hier als gutes Beispiel einer ausgesprochen fürsorglichen Liebe und sichert dem Kind ein gutes Gedeihen. 
Angst ist zudem ein Warnsignal für Gefahr und kann schlimme Dinge verhindern, wenn man auf das eigene Bauchgefühl hört. Es rät zur Vorsicht und ruft zu einem besonnenen Handeln auf. Aus dieser Sicht ist auch die Angst lediglich ein Werkzeug der Liebe und NICHT zwingendermaßen ihr Gegenspieler. Doch wie in allen Dingen ist auch dies eine Frage des Maßes und ihrer Anwendung. So können auch die fürsorglichsten Eltern das Kind mit ihrer Liebe und der Angst um sein Wohlergehen förmlich "ersticken"(Stichpunkt Maske) ohne daß sie das in böswilliger Absicht tun würden. Doch genau hier beginnt sich auch der FreiheitsWille des Menschen zu entwickeln und sein Wunsch, die Dinge in ihrer Gesamtheit erfahren zu dürfen. Ein Mensch, der in einem äußerst behüteten Umfeld aufwachsen durfte, hatte demnach weniger Kontakt mit angstvollen Erfahrungen als jemand, der sich schon sehr früh damit auseinandersetzen musste. Dieser jemand ist sicher nicht zu beneiden, schon gar nicht als Kind und dennoch hat er schon sehr früh gelernt Strategien zu entwickeln, die ihm einen angemessenen Umgang mit der Angst ermöglichten. Ich spreche jetzt nicht von ExtremSituationen, die ein Bewusstsein tatsächlich spalten können, sondern von der "normalen Härte" des Lebens, wie auch Kinder sie bereits erfahren können. Worauf ich hinaus will ist aber folgendes... auch die Fähigkeit Liebe und Angst zu verstehen, sie zu nutzen und entsprechend danach zu handeln, ist meistenteils einer Prägung zu verdanken, die oft weit in der Vergangenheit zurückliegt. 
Der erwachsene Mensch allerdings hat nun ganz andere Möglichkeiten als ein Kind, welches den Umständen auch tatsächlich hilflos ausgeliefert ist. Er ist frei und unabhängig in seinen Entscheidungen, auch wenn er dies immerzu abstreitet und dabei gerne alle möglichen Einwände vorschiebt, hinter denen aber letztendlich auch nur wieder die Angst steckt. 
Dennoch...Angst ist vorerst nichts anderes als ein Hinweis der Seele, daß man vor einer unbekannten (!) Situation steht und möglicherweise die entsprechenden Erfahrungen fehlen, um diese nun bestens meistern zu können. 
Sie ist der eigentliche Maßstab hinsichtlich aller (!) gelebten Erfahrungen. So sprach ich erst kürzlich zu meiner nette, daß wohl niemand tiefes Wasser fürchtet, sobald er das Schwimmen erlernt hat. Bei genauer Betrachtung geht die Gefahr also nicht vom Wasser selbst aus, sondern dem eigenen Unvermögen, sich darin bewegen zu können. Natürlich werden die ersten Versuche immer auch von Unsicherheiten begleitet werden, doch gibt es auch immerzu Hilfe von "erfahrenen Schwimmern" und selbst wenn nicht in greifbarer Nähe, so kann man doch getrost zur Schwimmnudel greifen, ohne dabei verlacht zu werden, denn auch hier machen Angst und Not doch sehr erfinderisch, was nun spezielle Hilfsmittel anbelangt, um den Kopf derweil über Wasser halten zu können. Ein anderes Beispiel wäre, sich rücklings auf dem Wasser treiben zu lassen, welches man stundenlang tun könnte ohne dabei unterzugehen, ganz im Gegensatz zu jemanden, der in strampelnde Panik gerät und hierbei nicht selten auch den herbeieilenden Retter in große Bedrängnis bringen kann. 
Fazit... je größer der Erfahrungsschatz, umso angstfreier ist man hinterher tatsächlich.
Jede überstandene Angst reichert das Selbst mit neuen Erfahrungswerten an und stärkt das Bewusstsein in einer Art und Weise, wie es ansonsten nie möglich wäre. Soviel Positives muss man der Angst wohl fairerweise zugutehalten. 
Doch kommen wir zurück und wenden uns erneut ihrer Überwindung zu und da fiel mir ein Sie folgendes zu fragen...
Würden Sie jemals versuchen ein bestehendes Hungergefühl dadurch zu beenden, indem Sie einen Fastentag beschließen und dann noch einen und noch einen...und sich obendrein plötzlich wundern, warum der Hunger einfach kein Ende nimmt und sogar noch stetig größer wird ???
Nein, das klingt ja äußerst dumm und doch ist der Vergleich zur Angst hier absolut treffend...denn anstatt ihr die Grundlage zu entziehen, wird sie zunehmend gefüttert, mit immerzu weiteren angstvollen Informationen und Gedankengängen, die sie nährt und quicklebendig sein lässt, bis sie einen Umfang erreicht, der kaum noch Raum für Hoffnung lässt. 
Doch ebensowenig wie man einen Hunger durch Fasten beenden kann, wird die Angst verschwinden, solange sie ununterbrochen neue Nahrung erhält. Natürlich gibt es "die da draussen", die nichts anderes zu tun versuchen, als ein reichhaltiges "AngstBufett" zu servieren, doch die Entscheidung, ob ich mich daran bedienen werde, steht mir doch immer noch frei.  
Auch die HOFFNUNG hat schließlich ein reichhaltiges Angebot, an dem man tatsächlich auch satt werden kann. Sehen Sie doch mal all die Bemühungen um Gerechtigkeit, der Aufklärung und dem allgemeinen Widerstand und mindern Sie nicht vorschnell dessen Effizienz, nur weil es von den Medien weniger offensichtlich dargestellt wird. Die Angst fordert uns auf in Aktion zu kommen, ebenso wie es auch der Hunger tut, denn bleiben wir sitzen, dann bleiben wir hungrig...die Formel ist eigentlich sehr einfach. Eine erwünschte und positive Veränderung war bislang noch nie das Resultat einer untätigen oder resignierten Gesellschaft. 
Wer anfängt zu handeln, hört automatisch damit auf unnötig dummes Zeug zu denken. Er wird dafür keine Zeit mehr finden und seine Energien stattdessen in fortlaufend positiver Weise einsetzen. 
Man hat in vielfacher Weise versucht, die Angst von der Liebe zu entkoppeln, indem man die sozialen Kontakte nahezu unterband, bis alles was zurückblieb tatsächlich die Angst sein musste. Wenn man nun imstande ist beides wiederzuvereinen, dann entsteht eine vernünftige FürSorge, im Sinne einer wahrhaftigen Tugend, die zum Wohle aller agiert. Denn außer, daß die Angst auf etwas Wichtiges aufmerksam machen will...den Erfindungsgeist anregt...zum Handeln auffordert und auch imstande ist ungeahnte Kräfte freizusetzen, kann sie das Leben vieler Menschen retten und zwar derer, die nicht einmal bemerken, wenn es bereits im eigenen Hause brennt, weil sie sich derzeit noch im Tiefschlaf befinden. 
IHRE Angst um deren Wohl wird Sie zu ALLEM befähigen und das ist, was ich Liebe nenne oder auch den Meister in sich wahrzunehmen.  
Ich kann Ihnen meinerseits versichern, daß hierin auch nicht meine Hoffnung liegt, sondern absolute Gewissheit. 
Herzlichst 
Canine



RE: ANGST.... - Schlesinger - 02.11.2020

Danke lieber Canine. Ich selber habe immer wieder erlebt, wenn ich dachte, ich schaffe es nicht diese oder jene Situation zu bewältigen und die Angst sich zur Panik steigerte und ich dann gehandelt habe, konnte die Angst sich auflösen und es war ein Gefühl großer Befreiung. Ich hatte gewußt, wenn ich es nicht mache, werde ich immer wieder in solche Situationen kommen und immer mehr Ängste entwickeln.

Ich habe das Gefühl durch die Situation im Außen, die wir zur Zeit haben, tauchen auch alle alten Ängst vor dem Neuen auf. Je höher der Druck von Außen ist, je stärker ist auch in uns der Druck um den Kokon zu sprengen, gebaut aus alten Mustern der Sicherheit. Es ist nicht einfach, voller Vertrauen in etwas Unbekanntes hineinzugehen. Wir sind als Geistige Wesen tief in das Erdenleben eingetaucht und fangen an uns zu erinnern, was wir hier wollten in dieser Zeit der Entscheidungen.

Liebe Grüße von Elke


RE: ANGST.... - Canine - 02.11.2020

Nun, werte Elke
Druck kann ich natürlich nur dann auf jemanden ausüben, wenn ich seine Schwachpunkte und Ängste kenne und sie auszunutzen weiß. 
In den allermeisten Fällen sind es Existenzängste, obwohl doch, insbesondere in Deutschland, tatsächlich niemand Hungers sterben muss wie es beispielsweise nun verstärkt in den ärmeren Ländern geschieht. Hier bei uns zeigen sich unterdessen extreme Abhängigkeiten, denen wir bislang vertraut und unsere "Sicherheiten" verdankt haben, doch jeder kennt wohl das Sprichwort 
" Wer für die Sicherheit bereitwillig seine Freiheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren" und dies ist eine bittere Wahrheit, der man bislang nur selten ins Gesicht sehen wollte. 
Der äußere Druck erscheint nur deshalb so unangenehm, weil wir glauben, noch nicht 
"ganz fertig" oder nur wenig auf das Kommende vorbereitet zu sein und deshalb auch viel lieber in unserem bequemen Kokon verbleiben würden. In der Tat wird es auch jene geben, die dem "äußeren" Druck nichts entgegensetzen werden und sich lieber "zerquetschen" lassen. Meines Erachtens betrifft dies aber nur den geringeren Anteil, denn die allermeisten werden im Laufe der Zeit automatisch ihren "inneren" Druck verstärken, damit die Schale und somit auch der Knoten letztendlich platzt.
Nun, um es ganz deutlich zu sagen, auch jene die darauf hoffen, alles würde zur "Normalität" zurückkehren, wenn wir nur lange genug stillhalten und den Anweisungen folgen, denen mag gesagt sein, daß sie in diesem Falle einem "Schrecken ohne Ende" den Vorzug geben, statt einem "Ende mit Schrecken" zuzustimmen. Dies ist nun wirklich keine Panikmache, sondern die logische Konsequenz eines GewährenLassens fortgesetzter Einschränkungen der eigenen Freiheit und Selbstbestimmung. Wer dies nun freien Willens (!) aufgibt und geschehen lässt, hat gewissermaßen seine Seele bereits dem "Teufel" verkauft, wenn auch nur für ein tägliches Stück Brot. Aber auch DAS ist weder gut noch schlecht, es beschreibt lediglich einen Fakt. 
Die Angst wird sich erst dann verlieren, wenn da nichts mehr zu verlieren ist. Es wird aber leider nur von Wenigen bemerkt, daß wir uns schon mittendrin befinden, denn die Pläne dazu wurden ja schon lange geschmiedet und werden in diesem Moment ganz übereifrig umgesetzt. Das, was wir noch zu besitzen glauben, IST bereits in den Taschen derer, die uns permanent unter Druck setzen, denn davon gehen sie einfach aus ... daß wir ihnen vor lauter Furcht auch ALLES überlassen werden... wohlgemerkt für ein kleines bisschen Sicherheit, die wir uns scheinbar selbst nicht geben können. 
Nun, es so zu betrachten macht es vielleicht nicht leichter, doch gelogen wurde bereits genug. 
Wenn wir schon JETZT davon ausgehen können, daß wir ohnehin alles verlieren werden, um das wir uns grade so schrecklich sorgen - denn DAS ist es, was ihre Zukunft für uns vorsieht - so ist das einzige was noch bleibt ein wenig Selbstachtung und die Angst mag hinsichtlich einer ehrlichen Erkenntnis vielleicht etwas schrumpfen oder gar einem neuen EigenWillen weichen, der auf alles noch Dargebotene pfeifen kann, weil es ohne der entsprechenden Freiheit auch keinen mehr Belang hat. 
Dieser Gedanke sollte doch vielmehr befreien als zu ängstigen, denn alles was ich auf emotionaler Ebene loslassen kann, wird mir auch niemand mit Gewalt oder Druck entreißen können. Die "Macht" der anderen liegt somit in meinen eigenen Händen. Dies immer wieder zu verinnerlichen wird ungemein dazu beitragen, neues Selbstvertrauen und Hoffnung zu schöpfen. 
Und vergessen wir hierbei auch nicht das Bestreben vieler mutiger Menschen, allen voran jene Juristen, die derzeit nicht nur ihr Wissen und sämtliche Kräfte bündeln, sondern auch unsere maßgeblichen HoffnungsTräger sind. Ihre Beweise sind schlichtweg erdrückend und niemand von ihnen würde solch eine immense Energie verschleudern, wenn er nicht auch ausdrücklich von seinem Erfolg überzeugt wäre. Also lassen wir sie ihre Arbeit tun und begleiten sie mit den zuversichtlichsten Gedanken, zu denen wir derzeit fähig sind. Mehr denn je gilt es im "Hier und Jetzt" zu bleiben und keine Horrorszenarien in die Zukunft zu malen. Die Pläne der anderen können sich ja nur dann realisieren, wenn ich meinen Part darin mitspiele. Ich habe allerdings Besseres zu tun und schmiede derweil an meinen eigenen Visionen.  winki
Mit lieben Grüßen in Ihr DaSein
Canine



RE: ANGST.... - Canine - 05.11.2020



Mit freundlicher Empfehlung
Canine



RE: ANGST.... - nette - 07.11.2020


Vielen Dank an euch für die Anregungen der Angst betreffend.
Bevor ich mir den obrigen Podcast ansah, kamen mir ebenfalls unsere Vorfahren in den Sinn.
Angst war überlebenswichtig und die damit verbundene Wachsamkeit vor " Fressfeinden", wie sie in der Tierwelt immer noch vorhanden und lebenswichtig ist.
Fressen und gefressen werden sorgte für den Fortbestand des eigenen Nachwuchses, der Gruppe, der Gemeinschaft. Besonders der Mensch, der außer seinem Verstand nichts vorweisen konnte, um sich zu wehren. Kein gefährliches Gebiss, keine Krallen zur Verteidigung, noch kann er so schnell rennen wie ein Gepard usw...
So sicherte die Gruppe das Überleben, aber was hat das nun mit der momentanen und weltweiten Situration zu tun?
" social distancing ", also das auseinanderreißen der Gemeinschaft, imanigäre " Fressfeinde " schaffen, genau das Gegenteil von Dem, was in der Vergangenheit für ein Überleben einer Gemeinschaft sorgte, ist nun gefährlich und todbringend.
Jedenfalls wird das nun täglich proklamiert und es stellt sich eigentlich nur noch die Frage, welcher Zweck dahinter steht.
Das wird in dem Podcast sehr gut angesprochen.
Angst würde sich bei mir einstellen, wenn Berge von Toten die Strassen säumen würden, in meinem Umfeld die Menschen reihenweise umkippen würden, ich von kranken Menschen umgeben wäre. Aber nichts davon ist der Fall. Stimmt, die Maßnahmen greifen, so das Argument...
Wahrscheinlich kenne ich deswegen immer noch keinen, der am C. Virus schwer erkrankte oder daran bzw mit verstarb.Und wenn ich frage, wie es denn bei Bekannten in deren Umfeld aussehen würde, werde ich seltsam angeschaut. Dass Geschäfte geschlossen werden wegen einer positiven Testung sagt noch lange nicht aus, dass nun Menschen daran versterben. Ich kenne eher Menschen, die anhand einer Krebserkrankung, anhand einer Organtransplantation oder Entnahme zB der Galle aufpassen müssen, sich nicht bei anderen durch eine simple Erkältung anzustecken, weil eben das Immunsystem geschwächt ist.
Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, leben sowieso vorsichtiger im Umgang mit anderen. All das hat mit Angst herzlich wenig zu tun.
In einer Diktatur ist der Mensch entmündigt, es wird ihm gesagt, was er sagen darf, wohin er reisen darf, was verboten ist. In einer Diktatur wird vorgeschrieben, wie das Volk zu leben hat ohne wenn und aber. Der Diktator will seine eigene Position stärken und behalten zu seinem eigenen Wohle und nicht zum Wohle seines Volkes, damit es gedeihe und ein zufriedenes Leben führe.
In einer Demokratie jedoch zählt die Gemeinschaft, die zusammen bestimmt, was gut für alle ist, um es mal einfach auszudrücken.
Haben wir das noch?
Werden wir langsam wieder zu Kindern gemacht, denen gesagt werden muß, " fass die heiße Herdplatte nicht an, sonst verbrennst du dir die Finger ", aber macht nicht die eigene Erfahrung erst aus, sie nicht wieder heiß  anzufassen? Jeder hat sich an einem brennenden Streichholz den Finger verbrannt, aber Angst, nun auch weiterhin ein Feuer zu entzünden sicherlich nicht.
Streichhölzer zu verbieten, weil Feuer nicht zu kontrollieren ist ohne Aufsicht, ist einfach lächerlich, da werdet ihr mir zustimmen. Wieso nun aber funktioniert das auf anderer Ebene? In diesem Falle ist das symbolische Streichholz die unsichtbare Gefahr, die alle zu verbrennen droht und spätestens jetzt sollte sich jeder fragen, ob der Schutz des Einzelnen, des Geschwächten nur durch Einschränkungen gewährleistet ist, durch Aushebelungen unserer Grundrechte, zum Schutze vor uns selber, was uns täglich vorgegaukelt wird.
Mit jedem Argument, welches für Eigenverantwortung steht, kommt ein Gegenargument. Waren es zuerst die alten Menschen, die besonderen Schutz benötigten, so waren es anschließend die Kinder, nun muß scheinbar jetzt  jeder vor jedem geschützt werden.
Die Mündigkeit jedes Einzelnen wird von der Obrigkeit in Frage gestellt.
Denn und das vergesse ich nicht, Feiern wird ja mit Konsum enthemmender Substanzen verbunden und ist verboten. Wie lächerlich ist das, bitte sehr...
Was bislang gesund war, ist plötzlich gefährlich, also alles, was Spass machte.. Gemeinschaftlich sportliche Aktivitäten, Versammlungen, sich analog austauschen, ohne zu fragen oder seine Daten zu hinterlassen, unterwegs sein..
Achja... da gibt es etwas, was ich nicht sehe. Erinnert mich an " ich sehe was, was du nicht siehst und das ist... "
Es geht schon lange nicht mehr darum, etwas zu unterschätzen, sondern darum , etwas richtig einzuschätzen.
Und dazu sind alle Meinungen, alle Forschungen, jegliche Einschätzungen von größter Wichtigkeit, denn der Dialog ist immer noch die wichtigste Form der Kommunikation.
Durch den Dialog wird die Angst genommen, die viele Menschen haben, es wäre unrecht, sie ebenfalls als Spinner oder Schafe zu bezeichnen, denn  nur weil ich etwas anders sehe, muß ich mich nicht auf das gleiche Niveau begeben wie Diejenigen, die eine ganz andere Sichtweise haben wie ich.
NEIN.... Angst habe ich nicht, bin wachsam... Und gespannt, wann endlich die Gegenargumente ein Ende haben.
Die Wahrheit wird letzendlich immer der Gewinner sein, auch wenn es zur Zeit vielleicht noch anders aussieht.
Bleibt in eurer Mitte, dem Licht und der Liebe..
Herzlichst
nette




RE: ANGST.... - nette - 07.11.2020



herzmalen



RE: ANGST.... - Canine - 10.11.2020

Hallo, meine werte nette
Da sprechen Sie in der Tat etwas sehr Wichtiges an. Jeder weiß schließlich, wie sehr eine gemeinsame Gruppe, der Familienverband oder Freundeskreis, notwendige Sicherheit, erheblichen Halt und Rückendeckung geben kann. Dort findet man in der Regel Schutz und Geborgenheit, Liebe und Vertrauen. So ist der Ausspruch 
"Gemeinsam sind wir stark" tatsächlich nicht weit hergeholt. 
Es war sehr clever und präzise durchdacht, als man die heutigen Maßnahmen einführte, denn isoliert ist man schwach und hilflos. Angstmacherei sorgt zusätzlich für Unsicherheit und Irritation. Viele Freundschaften, Familien und ansonsten gute Verhältnisse zu Nachbarn, Kollegen und Mitbürgern sind zerbrochen oder man steht sich knurrrend und misstrauisch gegenüber. 
Überzeugte "MaskenTräger" und "CoronaLeugner" bleiben unerbittlich und beweisen sich jeden Tag aufs Neue, daß man in allem nur alleine richtig liegt. Jeder sucht entsprechend seiner Überzeugung nach beweiskräftigem Material und wird natürlich auch fündig, jeder in seiner eigenen MedienSparte. 
Man ringt ja förmlich um die MehrheitsQuote und vergisst bei diesem Tauziehen so ganz nebenbei, dass die "Verursacher" sich nun wirklich ins Fäustchen lachen und Schritt um Schritt ihren Plan umsetzen, während da draussen Rechthaberei in seiner BestForm ausläuft. 
Vielleicht sollten wir kurz innehalten und bedenken, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Auch die Ängstlichen haben Verständnis verdient, ebenso wie die Meinungslosen oder die "Petzen" unter uns, denn sie agieren aus einer großen Unsicherheit heraus. Dieses "Gezappele" in unserm Boot ist unerträglich und kann uns allesamt kentern lassen, wenn nicht bald Vernunft einkehrt. Toleranz ist mehr denn je gefragt, ebenso wie Feingefühl, Verständnis und Empathie. Dazu müssen wir mit den "anderen" ins Gespräch kommen...nicht von oben herab oder aggressiv, vielmehr mit wohlüberlegten Fragen an sie, die Interesse an ihrer Meinung zeigen. Um nun die eigene Ansicht darzulegen, kann sie ebenfalls als Frage formuliert werden. Antwort und Frage...das ist etwas anderes, als monologe Vorträge zu halten. So kann man Schritt um Schritt vorgehen und zum Selbstnachdenken anregen. Das wird zwar nicht bei jedem gelingen, aber wer sagt auch schon, daß es unbedingt so sein muss? Jeder darf sich doch seine Hände am Herd verbrennen, wenn es seine Erfahrung so wünscht, richtig ?
Mit herzlichen Grüßen  freund
Canine



RE: ANGST....& MUT - Traumfinder - 11.11.2020

*

? ibasid finden Sie auch im Netz und auf telegram - unten mehr dazu ?
"Die Bundesregierung lehnt jeden Dialog mit Kritikern ab" (Ein Arzt von vielen im Video)
Ein Vorwort von Frank Stolzenberger
Dominik Stapf hat meiner Ansicht nach erneut ein Werk geschaffen, das es inhaltlich, künstlerisch aber vor allem als 'gesellschaftlich wertvoll' verdient in die Geschichtsbücher einzugehen.
9 Minuten Zeitgeschichte würdig verpackt. Sein erstes Video zur Bewegung, dem ich den Namen 'Mutmach Video' gegeben hatte, war zu Berlin, den 29.08.2020. Siehe hier:
https://youtu.be/uiTMzA6fnt4

Was stimmt nicht mit unseren Medien?
Wir erleben, was Viele ob der schier erschlagenden Berichterstattung und dem Glauben an unsere demokratischen Institutionen noch immer nicht sehen können oder wollen:

Den mit Abstand größten Propagandaapparat der Menschheitsgeschichte.
Eine der wichtigsten Fragen wird sein, wie das 2020 auf nationaler und globaler Ebene möglich war.

Die Leitmedien zeigen uns auch heute wieder Bilder und Berichte, die schlichtweg nicht der Realität entsprechen! Die einseitig sind, verzerren, selektieren und nachprüfbar besseres Wissen ignorieren. Und das nicht, wie auch jetzt erneut zu Leipzig, erst seit heute.

Sie zeichnen mit Bildern und einer schier hämmernden Berichterstattung ein gefährliches Virus, das es politisch rechtfertigt in sämtliche fundamentalen Grundrechte einzugreifen, bis die Bevölkerung verunsichert und verängstigt zustimmt. Wissenschaftlich ist das nicht erst seit diesen Tagen nicht mehr haltbar, aber heute ganz besonders. Denn, eine aktuelle Studie der WHO, für jeden zum Nachlesen, erstellt von John Ioannidis, einem der meistzitierten Epidemiologen dieses Jahrhunderts stellt fest, die CFR (Case-Fatility-Rate) liegt im Bereich einer stärkeren Grippesaison (hier zum Original auf der Seite der WHO:
https://www.who.int/bulletin/online_f... )

Wie tief einschneidend die Maßnahmen sind, die unabsehbaren Auswirkungen auf die gesamte Zivilisation brauche ich sicher hier nicht zu erwähnen.

Das heißt, zwischen faktischen Erkenntnissen der WHO, RKI und dem ausgegebenen Narrativ der selben Institutionen herrschen gewaltige Diskrepanzen.

Die zu Beginn der Pandemie unterstellte Gefährlichkeit ist bei weitem nicht gegeben. Auffällig ist, dass z.B. der in Leitmedien quasi nicht gezeigte Prof. Sucharit Bhakdi genau das, was die Studie jetzt belegt, bereits im Frühjahr äußerte. Nun, er wurde vielleicht nicht zensiert, aber schlichtweg nicht da gezeigt, wo Meinungen gebildet, bzw. im Grunde zum Hinterfragen angeregt werden sollte. In den Leitmedien. Die Zensur kam erst im Laufe dieser Entwicklung, gelöschte Videos auf Youtube, sobald man dem ausgerufenen Narrativ nicht Folge leistete. Die Aufarbeitung dieser Krise, siehe Links unten, findet heute und auch das ist neu, in Echtzeit statt. Bitte informieren Sie sich selbstständig.




__ LINKS zum weitergehend Informieren bezüglich Wiederherstellen der Demokratie, wozu eindeutig die Wissenschaft gehört:
(Kein Anspruch auf Vollständigkeit, Auszug zum Einstieg)
World Doctors Alliance
?
https://worlddoctorsalliance.com/
Rede Vorstellung 'World Freedom Alliance'
⁣⁣?
https://worlddoctorsalliance.com/blog...
Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss
⁣⁣?
https://acu2020.org/
⁣Ärzte für Aufklärung
?
https://www.ärzte-für-aufklärung.de/
⁣Corona Ausschuss
?
https://corona-ausschuss.de/⁣
Klagepaten
⁣?
https://klagepaten.eu/
Anwälte für Aufklärung
⁣⁣?
https://www.afa.zone/
Eltern stehen auf
?
https://elternstehenauf.de/
Freiheitsboten (Dr. Bodo Schiffmann)
?
https://www.freiheitsboten.de/
Die Mutigmacher
?
https://mutigmacher.org/
Lehrer für Aufklärung
?
https://lehrer-fuer-aufklaerung.de



RE: ANGST.... - Schlesinger - 11.11.2020

Es ist eine Freude auf dem Video die Gesichter der Menschen zu sehen, die sich bewußt sind wer sie sind, sie strahlen es aus und das wiederum bewegt etwas.

In meinem Umfeld kann ich mit vielen Menschen nicht offen reden, sie sind so massiv von den Nachrichten beeinflußt, dass eine andere Sichtweise sie aggressiv und wütend macht, also lasse ich es, denn es tut mir nicht gut.

Liebe Grüße von Elke


RE: ANGST....SCHWACHMUT, MUT - Traumfinder - 11.11.2020

*
In diesem Vortrag stellt uns Axel Burkart den Michaelischen Mut vor.




RE: ANGST.... - Canine - 12.11.2020

Vielen Dank, werter Traumfinder
Ein wunderbares Büfett voller Hoffnung und Engagement.
danke
Herzlichst
Canine 



RE: ANGST....wird MUT - Traumfinder - 12.11.2020

*

Wer denn nun seine Hausaufgaben gemacht hat, seiner Angst den Platz zugewiesen hat den sie verdient, wissend, weder Angriff noch Flucht sind es die aktuell weiter helfen, wer also Mut fand und Standhaftigkeit, verstanden hat, Ausdauer hat, dem möchte ich noch einige Wort von Miriam Hope hier vermitteln:



https://t.me/DeutschlandGehtSpazieren


RE: MUT! - Traumfinder - 13.11.2020

[Bild: 18-11-2020.jpg]

*



https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-massnahmen-28a-ifsg-rechtssicherheit-gerichte-verfassungswidrig-unbestimmt-anhoerung-bundestag/?fbclid=IwAR0_lYeuiyzouczewoYJ-Gs1ULbhO3os19n8Qq8gQMi7lSoUBB04OfUtaWs

[b]Die GroKo will ihre Corona-Maßnahmen mit einer neuen Ermächtigungsgrundlage im IfSG rechtlich absichern. Im Eiltempo peitscht sie eine entsprechende Gesetzesänderung durch das Parlament. Verfassungsrechtler halten das für keine gute Idee.[/b]

[b]Fast zwei Wochen nach Inkrafttreten der aktuellen Corona-Lockdown-Maßnahmen bemüht sich die Koalition jetzt auch um deren Rechtssicherheit. Diverse Schließungsanordnungen werden gegenwärtig gerichtlich angegriffen. Und auch wenn sie zumeist (noch) halten, äußern die Gerichte doch erhebliche Bedenken an ihrer Rechtmäßigkeit. 
[/b]
Rechtssicherheit soll nun unter anderem mit einer Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) geschaffen werden. Im erst vor wenigen Tagen eingebrachten "Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" findet sich deshalb ein neuer § 28a IfSG ("Besondere Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2.") Dieser präzisiert die in Betracht kommenden Grundrechtseinschränkungen. Corona-Maßnahmen sollen auf diese Weise nicht mehr auf Grundlage einer unbestimmten Generalklausel getroffen werden.

Mit dieser Ergänzung reagiert der Gesetzgeber auf die Kritik von Richtern und Verfassungsrechtlern. Diese hatten immer wieder angezweifelt, dass das IfSG in seiner aktuellen Form die weitreichenden Eingriffe in Grundrechte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie rechtfertigt. Auch Rufe nach einer stärkeren Beteiligung des Bundestags und der Länderparlamente an den Beschlüssen zur Bekämpfung der Pandemie hatten zuletzt zugenommen.

Dass die zum 1. November von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern beschlossenen Maßnahmen alles andere als rechtssicher sind, zeigte erst am Dienstag eine Entscheidung des VG Hamburg. Dieses hatte die Schließung von Fitnessstudios mit der Begründung beanstandet, die die GroKo mit ihrer nun beabsichtigten Änderung künftig verhindern will: Zwar ermächtige, so das Gericht, § 32 S. 1 IfSG die Landesregierungen, die nach §§ 28 bis 31 IfSG möglichen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten durch Rechtsverordnung zu erlassen. Allerdings fehle in den §§ 28 bis 31 IfSG eine hinreichend konkrete Regelung. 

Die bisherige Generalklausel des § 28 Abs. 1 IfSG, auf den die Landesregierungen immer wieder ihre Maßnahmen gestützt hatten, komme jedenfalls als Ermächtigungsgrundlage nicht in Betracht. Aufgrund der Schwere des Grundrechtseingriffs sei der Grundsatz des Gesetzesvorbehalts nicht gewahrt, wonach u. a. Entscheidungen von besonderem Gewicht die Zustimmung des Parlaments brauchen. 

Neuer § 28a IfSG mit umfassendem Verbotskatalog 

Um derartige Gerichtsbeschlüsse für die Zukunft zu vermeiden, präzisiert der neue § 28a IfSG nunmehr in 15 Ziffern, welche konkreten Grundrechtseingriffe "im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite nach § 5 Absatz 1 Satz 1 IfSG durch den Deutschen Bundestag" zulässig sein sollen - soweit, wie es auch im Gesetzestext heißt, dabei die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibe. 

Untersagt werden darf laut der neuen Vorschrift eine ganze Menge: Sport- und Kulturveranstaltungen, Übernachtungen, Alkoholkonsum, Gastronomiebetrieb oder Gottesdienste. Ausgangsbeschränkungen dürfen für den öffentlichen wie den privaten Raum angeordnet werden, darüber hinaus Abstandsgebote und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Im Prinzip wird damit alles explizit genannt, was es seit Beginn der Pandemie an Maßnahmen so gibt und aufgrund der Generalklausel verboten wurde. Für den Fall, dass etwas vergessen wurde, bliebe die alte Generalklausel im neuen Gesetz erhalten: § 28 IfSG gilt weiterhin fort und kann dann im Zweifel auch für weitere, nicht ausdrücklich aufgezählte Corona-Maßnahmen herhalten.

Ob mit dieser Gesetzänderung nun die erhoffte Rechtssicherheit eintritt, bezweifeln Staats- und Verfassungsrechtler ganz gewaltig: Im Hinblick auf eine Anhörung im Bundestag, die am Donnerstag trotz der vielen, fundamentalen rechtlichen Fragestellungen nicht im Rechtsausschuss, sondern ausschließlich im Ausschuss für Gesundheit abgehalten werden sollte, äußerten die juristischen Sachverständigen in ihren vorab eingereichten Stellungnahmen massive Kritik an den Plänen.*

Bald nicht mehr in den eigenen Garten? 

Schon die kurze Frist zur Abgabe ihrer Stellungnahme empfinden eine ganze Reihe von Experten als Zumutung. Sie bemängeln außerdem jede Menge juristisch-handwerkliche Fehler im Gesetz, was den Eindruck erweckt, als hätten SPD und Union beim Verfassen des Entwurfs im Schweinsgalopp wenig sorgfältig gearbeitet. 

So lobt etwa die Jenaer Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Anika Klafki in ihrer schriftlichen Stellungnahme einzig und allein "das Motiv des Gesetzgebers, eine gesetzliche Präzisierung im Hinblick auf Dauer, Reichweite und Intensität möglicher Maßnahmen" zu treffen. Ansonsten fällt ihr Urteil zum § 28a IfSG komplett vernichtend aus: 

Die Zusammenstellung der aufgelisteten Maßnahmen sei in dieser Form nicht geeignet, die Anforderungen an den Bestimmtheitsgrundsatz in Bezug auf eingriffsintensive Bekämpfungsmaßnahmen zu wahren. Klafki stößt sich daran, dass die Maßnahmen rechtstechnisch als bloße Regelbeispiele ("insbesondere") ausgestaltet seien. "Gerade bei eingriffsintensiven Maßnahmen ist eine derartige Normierungsweise schon von vornherein ungeeignet, den aus der Wesentlichkeitstheorie und für Rechtsverordnungen unmittelbar aus Art. 80 Abs.1 S.  2 Grundgesetz folgenden Bestimmtheitsgrundsatz zu wahren." 

Auch besonders präzise und verständlich findet die Juniorprofessorin die Neuregelung nicht: Stark freiheitsbeeinträchtigende Maßnahmen wie die "Ausgangsbeschränkung" oder die "Reisebeschränkung" würden nicht näher ausgestaltet und auch nicht durch spezielle Tatbestandsvoraussetzungen oder einschränkende Maßgaben auf Rechtsfolgenebene begrenzt. Klafki kritisiert, dass künftig sogar im privaten Raum Ausgangsbeschränkungen gestattet seien. "Bei unbefangener Lesart könnte man meinen, der Gesetzgeber wolle die zuständigen Behörden ermächtigen, den Gang in den eigenen Garten zu verbieten."

"Lückenhaft, missverständlich oder orthografisch fehlerhaft" 

Auch sprachlich strotze der neue § 28a IfSG nur so von Fehlern: Einige Regeln seien lückenhaft, missverständlich oder orthografisch fehlerhaft formuliert, sagt sie. So heiße es z.B. in Ziffer 11 der neuen Vorschrift: "Untersagung sowie dies zwingend erforderlich ist". Gemeint sei wohl "Untersagung soweit dies zwingend erforderlich ist". Auf zehn Seiten ihrer Stellungnahme reiht Klafki derartige Fehler auf. Am Ende hat sie für den Gesetzgeber nur eine Empfehlung parat: "Von einem Beschluss der Regelung in seiner derzeitigen Fassung wird abgeraten."

Ähnlich desaströs bewertet auch die Bochumer Staats- und Gesundheitsrechtlerin Dr. Andrea Kießling in ihrer Stellungnahme das Vorhaben: Wie Klafki kommt auch sie zum Ergebnis, dass der geplante § 28a IfSG den Vorgaben Parlamentsvorbehalt und Bestimmtheit nicht genügt. Die Vorschrift lasse keinerlei Abwägung der grundrechtlich betroffenen Interessen erkennen, sondern wolle offenbar einseitig das bisherige Vorgehen während der Corona-Epidemie legitimieren, kritisiert sie. Und prophezeit: "In dieser Form werden die Gerichte die Vorschrift höchstwahrscheinlich nicht als Rechtsgrundlage für die Corona-Schutzmaßnahmen akzeptieren."  

Bitte auch befristen

Abgesehen von genaueren Voraussetzungen der einzelnen Maßnahmen fehlten im Entwurf Einschränkungen in zeitlicher Hinsicht, die Angabe eines konkreten Ziels und eine Begründungspflicht auch für Rechtsverordnungen. "Schwere Grundrechtseingriffe wie die Corona-Schutzmaßnahmen sollten befristet werden, damit die Behörden vor einer Verlängerung prüfen müssen, ob tatsächlich weiterhin alle bisher ergriffenen Schutzmaßnahmen erforderlich sind." Es empfehle sich, hier eine Frist von höchstens vier Wochen anzusetzen. 

Dies sieht auch der Berliner Verfassungsrechtler Prof. Dr. Christoph Möllers so. Ebenso wie der Augsburger Staatsrechtler Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger mahnte auch Möllers in seiner schriftlichen Stellungnahme eine Befristung der Maßnahmen an: "Für flächendeckende, die Allgemeinheit adressierende Maßnahmen, die das öffentliche Leben beeinträchtigen können, würden sich Befristungen empfehlen: Diese hätten den Effekt, dass sie beim Gesetz- und Verordnungsgeber neuen Handlungs- und politischen Rechtfertigungsbedarf auslösten, damit die Legitimation der getroffenen Maßnahmen auffrischten und so auch "eine freiheitsbeeinträchtigende Gewöhnung bei politischen Akteuren und der Bevölkerung verhindern".

Im Übrigen bezweifelt auch Möllers, dass die Gesetzänderung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung standhält. Auch wenn der mit der Novellierung erreichte Rechtszustand als eine Verbesserung zu verstehen sei, bestünden weiterhin gravierende Zweifel, ob dieser verfassungsrechtlichen Anforderungen genüge. Der Verfassungsrechtler rechnet fest damit, dass die Neuregelung Gegenstand einer verfassungsgerichtlichen Prüfung werden wird. "Als Regelung, die tatsächlich unmittelbar in Rechte eingreift, dürfte sie auch unmittelbar durch Verfassungsbeschwerde angreifbar sein."

Zustimmungsvorbehalt für den Bundestag gefordert

Möllers sprach sich weiter auch für mehr parlamentarische Beteiligung aus, etwa durch Festschreibung eines Zustimmungsvorbehaltes für den Deutschen Bundestag in Rechtsverordnungsermächtigungen. Dieser sollte für den Fall vorgesehen werden, dass die Bundesregierung oder ein Bundesministerium zum Erlass einer unmittelbar in Grundrechte eingreifenden Rechtsverordnung ermächtigt würde, um dem besonderen demokratischen Legitimationsbedarf solcher Maßnahmen zu entsprechen. Außerdem solle der Gesetzgeber das Bundesgesundheitsministerium damit beauftragen, die wissenschaftliche Bewertung der getroffenen Entscheidungen einem dazu zu berufenden, unabhängigen und interdisziplinär besetzten wissenschaftlichen Gremium anzuvertrauen. 

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) mahnte unterdessen an, das IfSG um eine spezielle Regelung zugunsten von Rechtsanwälten zu ergänzen: "Bei allen Regelungen auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes muss gewährleistet sein, dass die Tätigkeit von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten nicht eingeschränkt werden darf. Insbesondere ist zu gewährleisten, dass alle Bürgerinnen und Bürger das Recht haben, sich jederzeit an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zu wenden", heißt es in einer Stellungnahme des DAV.

Ob sich die Koalition die zahlreichen Bedenken und Anregungen der Juristen zu Herzen und sich Zeit für Korrekturen nimmt, erscheint indes eher unwahrscheinlich. Denn voraussichtlich schon nächste Sitzungswoche soll das Gesetz im Bundestag verabschiedet werden.
[b]Auf die kommenden Gerichtsentscheidungen darf man dann gespannt sein.[/b]



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RE: ANGST....wird Mut - Canine - 13.11.2020

Nun, Tatsache ist zumindest, daß viele Menschen zuerst das absolute Ende der "alten Hierarchie" abwarten wollen, ehe sie eine "NeuGestaltung" in Betracht ziehen,
die "VorausSchauenden" jedoch planen oder leben bereits jetzt eine "alternative" Realität und sind somit wesentlich besser vorbereitet und vor allem auch weniger ängstlich, was nun ihre eigene Zukunft betrifft.
Da gibt es bereits Ideen, wie beispielsweise private Schulen oder Kitas für ungeimpfte Kinder zu gründen.... alternative Medizin und Techniken zu gebrauchen ... oder neue GesellschaftsFormen ins Leben zu rufen, wie zum Beispiel die soziale Dreigliederung etc...
Eine Vision zu haben und sie Schritt um Schritt umzusetzen, macht nicht nur unabhängig, sondern stärkt das GemeinschaftsGefühl in einem Maße, wie es derzeit ohnehin dringend gebraucht wird.
So ist es sehr vernünftig gedacht, die "neue Welt" parallel schon innerhalb der alten zu errichten, als zentrale Mitte quasi, wenn alles drumherum auseinanderzubrechen scheint. Fokussieren wir uns auf das Erstrebenswerte in gleichem Maße oder mehr, als dem Zerfall des Alten zuzuschauen, umso stärker erwächst ein Gefühl von Selbstermächtigung und Schaffenskraft. Alternativen sind mehr gefragt denn je, sie sollten in Anspruch genommen und nun verstärkt im eigenen Umfeld unterstützt werden.
Ideen gibt es reichlich und in jeder Umgebung, aber wir haben dem bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Keine Zeit ist aber besser dafür angedacht als jetzt. Machen wir uns das zunutze und erschaffen diese Unabhängigkeit Stück um Stück. Das gelingt durchaus auch einer vorläufigen Minderheit, wenn sie es denn ernstnimmt.
Mit herzlichen Grüßen
Canine



RE: ANGST... Ein Appell - nette - 14.11.2020


Ich glaube, diese Worte von Jo Conrad passen ebenfalls recht gut in diesen Thread....



Dem habe ich nichts hinzuzufügen..
außer meinen Dank..
Herzlichst
nette